Dupilumab und Bronchiolitis obliterans: Rückmeldungen?

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Johann
Angehöriger
Veröffentlicht am 10. April 2026 um 19:15

Ich wollte eine Diskussion zu einem Thema eröffnen, über das uns kürzlich erzählt wurde.

Während einer Konsultation mit einer Pneumologin erwähnte sie Dupilumab. Obwohl es bei sehr kleinen Kindern nicht unbedingt empfohlen wird, erklärte sie uns, dass sie es bei einem anderen Patienten mit postinfektiöser Bronchiolitis obliterans getestet hatte, mit offenbar sehr signifikanten Ergebnissen.

Für diejenigen, die es nicht kennen, Dupilumab ist eine biologische Behandlung (monoklonaler Antikörper). So wie ich es verstanden habe, wirkt es, indem es bestimmte Entzündungswege blockiert, insbesondere jene, die mit allergischen Reaktionen zusammenhängen (Typ IL-4 / IL-13). Es wird bereits bei Erkrankungen wie schwerem Ekzem oder Asthma eingesetzt.

In unserem Fall sprechen wir von einem sogenannten "off-label"-Gebrauch, also außerhalb der offiziellen Indikationen.

Die Pneumologin sprach auch von einer möglichen Verbindung mit dem, was sie den "atopischen Marsch" nennen das heißt, ein allergischer Hintergrund (Ekzem, Allergien, Asthma…), der in bestimmten Profilen eine Rolle spielen könnte. Sie erwähnte insbesondere Verbindungen zu Allergien, wie denen gegen Milch.

Um ehrlich zu sein, es eröffnet Perspektiven, wirft aber auch viele Fragen auf.

Hat jemand hier Dupilumab bereits im Kontext von Bronchiolitis obliterans getestet? Oder Rückmeldungen von Ärzten zu diesem Thema erhalten?

Ich bin offen für jede Erfahrung, positiv oder negativ. Denn derzeit bleibt es in diesem Kontext ziemlich experimentell.

Vielen Dank im Voraus für eure Rückmeldungen 🙏

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